„Generation im Schatten“ – Finissage in der NSG

Flyer, Ausstellung „Generation im Schatten“

„Die Ausstellung möchte eine Künstlergeneration ins Bewusstsein rücken, deren Entwicklungsweg stark von den Verwerfungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. Diese Künstler sind etwa zwischen 1900 und 1920 geboren. Sie haben die Weltwirtschaftskrise, die Zeit des Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg, die Aufbaujahre und den Beginn des Sozialismus in der Gründungsphase der DDR miterlebt. Präsentiert werden ausgewählte Werke der 1940er und 1950er Jahre von fünfzehn Künstlerinnen und Künstlern aus Chemnitz und der umliegenden Region. Neben vielen Werken aus der Sammlung der Neuen Sächsischen Galerie werden auch zahlreiche Leihgaben aus Museen und Privatbesitz gezeigt, die teilweise noch nie öffentlich zu sehen waren. Mit Werken von Marianne Brandt, Hanns Diettrich, Otto Müller-Eibenstock, Heinz Fleischer, Rudi Gruner, Ernst Hecker, Albert Hennig, Fritz Keller, Gerhard Klampäckel, Gottfried Kohl, Lothar Rentsch, Will Schestak, Heinz Tetzner, Kurt Teubner, Willy Wittig. …“ (Zitiert aus den Veröffentlichungen der Neuen Sächsischen Galerie/NSG zur Ausstellung.)

Zu der von Alexander Stoll kuratierten Ausstellung erschienen ein umfangreicher Katalog sowie der hier im Ausschnitt abgebildete Flyer, dessen Titel einen Ausschnitt aus dem 1957 entstandenen „Selbstbild I“ von Gerhard Klampäckel (1919-1998) zeigt, eine Pastellarbeit aus dem Nachlass des Künstlers.

Von Gerhard Klampäckel werden in „Generation im Schatten weitere Arbeiten gezeigt, so u.a. aus der Sammlung der Neuen Sächsischen Galerie und der Sammlung des Sächsischen Industriemuseums in Chemnitz.

http://neue-saechsische-galerie.de/de/kunstvermittlung/kinder-und-schueler/generation-im-schatten.html