ABSTRAKTIONEN in der Galerie Weise, Südseebilder auf dem Sonnenberg

Fotoblick in einen Teil der Ausstellung ABSTRAKTIONEN
ABSTRAKTIONEN – Blick in einen Teil der Ausstellung. Foto: Galerie Weise

Die Chemnitzer Galerie Weise würdigt Gerhard Klampäckel zur Erinnerung an seinen 100. Geburtstag mit einer Ausstellung unter dem Titel ABSTRAKTIONEN: Gezeigt wird Malerei mit großformatigen farbigen Arbeiten aus dem Bestand der Galerie sowie aus Privatbesitz. Zeitgleich sind unter dem Titel TRANSFORMATIONEN Arbeiten verschiedener Künstlerinnen und Künstler zu sehen, entstanden in den Jahren unmittelbar vor und nach der sogen. „Wende“ 1989.
ABSTRAKTIONEN und TRANSFORMATIONEN werden bei Weise am Rosenhof in Chemnitz bis 19. Oktober 2019 gezeigt. Zum Galeriegespräch mit Dr. Alfred Weidinger, Direktor des Museums  der Bildenden Künste Leipzig, und dem Maler Erich W. Hartzsch lädt Galerist Bernd Weise mit einer Finissage für Dienstag, 15. Oktober,  19:30 Uhr ein.
Hinweise: Informationen und zahlreiche Abbildungen auf der Website der Galerie Weise
https://www.galerie-weise.de/de/ausstellungen sowie auch auf dem Facebookauftritt der Galerie.
Einladungsflyer mit Abbildungen aus der ABSTRAKTIONEN-Ausstellung: https://www.galerie-weise.de/sites/default/files/2019-08/Klampäckel%20Abstraktionen.pdf

Die Südseebilder von Gerhard Klampäckel, Kunst von Künstlerkollegen und Weggefährten sowie das Thema ferne Welten aufgreifende Arbeiten von Mitgliedern des gastgebenden Kulturvereins denkART werden bis 23. Oktober 2019 in der Stadtteilgalerie auf dem Chemnitzer Sonnenberg gezeigt: Die farb- und ausdrucksstarken Südseebilder entstanden 1997 nach einer Reise auf die Insel Samoa, Geburtsort des Künstlers. Zum Begleitprogramm der Ausstellung gehört am 11. September, 18 Uhr, ein Abend mit Gerdi Mehlich, jüngste Tochter von Gerhard Klampäckel: „Samoa ein Paradies zum Träumen…. Suche nach den Wurzeln meines Vaters“.
Hinweis: Informationen zur Ausstellung auch im Netz in der Stadtteilzeitung „Sonnenberger“ sowie mit Fotos von der Eröffnung der Ausstellung auf der Facebookseite der Galerie denkArt.
Ein Beitrag von Sachsenfernsehen – Blick in die Ausstellung „Südseeflair & ferne Welten“: https://www.sachsen-fernsehen.de/suedseeflair-ferne-welten-653860/

„Frau mit Vogel“ – eine Citycard zum 100. Geburtstag

Mit dieser Citycard – es ist schon die 19. mit der Abbildung einer Arbeit aus dem Nachlass von Gerhard Klampäckel (1919 -1998) – erinnern wir an den Geburtstag des Künstlers, der am 15. September 100 Jahre alt geworden wäre. Wir haben uns für die „Frau mit Vogel“ entschieden, ein von einem rasant-temperamentvollen Gestus geprägtes, großformatiges Blatt (100 x 70 cm), das in eine Serie von über 30 Gouachen auf Papier gehört, die Gerhard Klampäckel 1996 für eine Personalausstellung in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Chemnitz (damals Südwestsachsen – Chemnitz – Plauen -Zwickau) geschaffen hat. Veranstaltet wurde diese verdienstvolle Ausstellungsreihe unter dem Titel „Kunst in der Kammer“. Es bleibt eine sehr schöne Erinnerung!

Das über den Anlass des Geburtstages hinaus weisende Motto, das wir als ebenso optimistische wie friedvolle Botschaft an alle auf unserer Geburtstags-Karte mitgeben:

„Abo bathe badibana bophinda badibane. – Die, die sich kennen, treffen sich auch wieder.“ (Südafrikanisches Sprichwort.)

Wie schon in den vergangenen Jahren haben uns bei der Herstellung der neuen Citycard zur Erinnerung an Gerhard Klampäckel auch wieder die über viele Jahre freundschaftlich verbundene Partner und Freunde professionell unterstützt: der Galerist Bernd Weise (Foto), die Mediendesignerin Saskia Ketz (Satz) und die Chemnitzer Werbeagentur cartell (Druck und Verteilung) – allen bleiben wir sehr zu Dank verpflichtet.

Kostenfrei zum Mitnehmen ausgelegt wird die Citycard „Frau mit Vogel“ im September wie üblich öffentlich in den Citycard-Displays in Chemnitzer Museen, ausgewählten Geschäften, Restaurants und Bars.
Foto: Bernd Weise

„Generation im Schatten“ – Finissage in der NSG

Flyer, Ausstellung „Generation im Schatten“

„Die Ausstellung möchte eine Künstlergeneration ins Bewusstsein rücken, deren Entwicklungsweg stark von den Verwerfungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt wurde. Diese Künstler sind etwa zwischen 1900 und 1920 geboren. Sie haben die Weltwirtschaftskrise, die Zeit des Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg, die Aufbaujahre und den Beginn des Sozialismus in der Gründungsphase der DDR miterlebt. Präsentiert werden ausgewählte Werke der 1940er und 1950er Jahre von fünfzehn Künstlerinnen und Künstlern aus Chemnitz und der umliegenden Region. Neben vielen Werken aus der Sammlung der Neuen Sächsischen Galerie werden auch zahlreiche Leihgaben aus Museen und Privatbesitz gezeigt, die teilweise noch nie öffentlich zu sehen waren. Mit Werken von Marianne Brandt, Hanns Diettrich, Otto Müller-Eibenstock, Heinz Fleischer, Rudi Gruner, Ernst Hecker, Albert Hennig, Fritz Keller, Gerhard Klampäckel, Gottfried Kohl, Lothar Rentsch, Will Schestak, Heinz Tetzner, Kurt Teubner, Willy Wittig. …“ (Zitiert aus den Veröffentlichungen der Neuen Sächsischen Galerie/NSG zur Ausstellung.)

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„Am Nordstrand von Fehmarn“ – die Citycard 2019

„Am Nordstrand von Fehmarn“ – die Abbildung unserer Citycard zum neuen Jahr zeigt ein 1990 während eines Ferienaufenthaltes entstandenes Aquarell aus dem Nachlass von Gerhard Klampäckel (1919-1998). Die Weite und Schönheit dieser nördlichen Landschaft am Meer aufgreifend, geben wir ein Jahresmotto mit auf den Weg, das die beinahe lyrische Bildsprache in klare wie nachdenkliche Worte fasst: „All Places Are Temporary Places.“ – man vergisst dies ja oft… Tröstlich auch – zuerst jedoch von der Liebe getragen und einfach großartig in seiner richtungweisend-starken Präsenz, begleitet uns zum Motto ein Wort des großen bengalischen Dichters, Philosophen, Malers, Komponisten und Musikers Rabindranath Tagore (1861-1941): „Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen.“

„„Am Nordstrand von Fehmarn“ – die Citycard 2019“ weiterlesen

„Enigma“ – Die Citycard 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Abbildung unserer CityCard 2018 zeigt eine undatierte, etwa Mitte der 1970er/Anfang der 1980er Jahre entstandene Arbeit von Gerhard Klampäckel (1919-1998): „Enigma“, also das Rätsel, die Andeutung, sehen wir hier in einer geheimnisvoll anmutenden Ölmalerei auf Leinwand.

Für unser Jahresmotto haben wir ein optimistisch-schönes, anregendes als auch mutig-aufforderndes Zitat von Nelson Mandela (1918-2013) ausgewählt, dem ersten schwarzen Präsidenten seiner Heimat Südafrika und eine der herausragenden, bedeutenden Persönlichkeiten  im Jahrzehnte andauernden Widerstand gegen die Apartheid. Mandela zitieren wir hier mit dem Satz: „It always seems impossible until it’s done“ – und in diesem Sinne wünschen wir euch und uns für 2018, dass es als ein gutes, glückliches, erfolgreiches und vor allem friedliches Jahr erlebt werden kann und dass alles, was uns vielleicht jetzt noch unmöglich erscheinet, mit Überzeugung und Zuversicht, Tatkraft und Freude schließlich doch getan wird.

Wie schon in den vergangenen Jahren haben uns bei der Herstellung der neuen, 17. Citycard mit der Abbildung einer Arbeit von Gerhard Klampäckel auch diesmal wieder über die vielen Jahre freundschaftlich verbundene Partner professionell unterstützt: der Galerist Bernd Weise (Foto), die Mediendesignerin Saskia Ketz (Satz) und die Chemnitzer Werbeagentur cartell (Druck und Verteilung) – allen bleiben wir sehr zu Dank verpflichtet!

Foto: Bernd Weise


Mut zur Veränderung: „die kraft liegt im ertragen“ – Die Citycard 2017

Die Abbildung unserer CityCard 2017 zeigt eine Mitte der 1980er Jahre entstandene Mischtechnik von Gerhard Klampäckel (1919-1998): „die kraft liegt im ertragen“ entstand 1984/1987 und ist Teil eines ursprünglich 15 Blätter umfassenden Zyklus’, von dem sich heute noch zehn Blätter im Nachlass des Künstlers befinden.

Unser Jahresmotto haben wir „Mut zur Veränderung“ getitelt – intuitiv angeregt vom Alltag, also von einer jeden von uns sehr persönlich vielleicht mehr, vielleicht weniger direkt umgebenden, beeindruckenden oder auch beeinträchtigenden Wirklichkeit, so doch auf jeden Fall geprägt von Begegnungen und Erfahrungen mit großen, historisch zu nennenden, unser Mitgefühl und auch unseren Mut fordernden und erfordernden globalen Veränderungen. Auf diesem Weg begleiten und nachdenklich machen soll uns ein Satz des griechischen Philosophen Heraklit (535 v.Chr. – 475 n.Chr.): Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.

Wie schon in den vergangenen Jahren haben uns bei der Herstellung der neuen, 16. Citycard mit der Abbildung einer Arbeit von Gerhard Klampäckel auch diesmal wieder über die vielen Jahre freundschaftlich verbundene Partner professionell unterstützt: der Galerist Bernd Weise (Foto), die Mediendesignerin Saskia Ketz (Satz) und die Chemnitzer Werbeagentur cartell (Druck und Verteilung) – allen bleiben wir sehr zu Dank verpflichtet!

Foto: Bernd Weise

LOOKING FOR PARADISE #welcome – DIE CITYCARD 2016

Für die CityCard 2016 haben wir ein in den 1960er Jahren entstandenes Aquarell von Gerhard Klampäckel (1919-1998) ausgewählt: Die exotische, doch fast zart anmutende „Paradiesische Szene“ hat uns zu einem Jahresmotto geführt, dessen zunächst aufmunternd-leichte Freundlichkeit inzwischen längst von den großen historisch empfundenen Menschenwanderungen überholt worden ist: „Looking For Paradise“ erhält so eine gedanklich-konkrete Erweiterung über den eigentlichen Begriff vom Paradies hinaus und verbindet das Wort nun längst mit aktuellen Entwicklungen, deren Zeitzeugen wir sind.  So wird die „Paradiesische Szene“ mit dem zunächst mehr leichtfüßigen Jahresmotto zu einem Gedankenspiel zum Beispiel über unser  doch gelebtes irdisches Paradies im Vergleich zu zerstörten Regionen, Gewalt und Tod – ein nicht mehr nur Gedankenspiel, das uns lehrt, unser Paradies weiter zu öffnen und teilen zu lernen – #welcome, um vielleicht schließlich ein neues Paradies zu finden.

Bei der Herstellung der bereits 15. Citycard mit einer Abbildung einer Arbeit von Gerhard Klampäckel haben uns wie in den Vorjahren auch diesmal wieder fachlich und freundlichst unterstützt: der Galerist Bernd Weise, die Mediendesignerin Saskia Ketz und die Chemnitzer Werbeagentur cartell.

Foto: Bernd Weise

THERE IS ALWAYS ONE MORE TIME – DIE CITYCARD 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

„There Is Always One More Time“: Diesen Titel von Blueslegende B. B. King setzen wir als begleitendes Motto für 2015 und wünschen mit unserer 14. Kunst-Citycard ein gutes, friedliches und glückliches Jahr. Die Abbildung zeigt eine Landschaft: “Das Land der Ferne” hat Gerhard Klampäckel – stets von der großen Sehnsucht nach der Welt „da draußen“ beflügelt und auch getrieben – 1983/84 auf Leinwand und Holz gemalt. Die Sehnsucht nach der schönen Landschaft war und ist geblieben – auch wenn wir inzwischen „draußen“ in der Welt sein können.

Fotografiert hat die 70 x 64 cm große Arbeit für die CC wieder unser guter Freund, der engagierte Galerist Bernd Weise. Seine schöne und vor allem wesentliche Akzente nicht nur im Chemnitzer Kunstbetrieb setzende Galerie – Weise Galerie und Kunsthandel – befindet sich mitten in Chemnitz, Innere Klosterstraße 1. Ebenfalls freundschaftlich verbundene Partner für die Herstellung einschließlich Druck und Verteilung der Citycard haben wir wie in den Jahren zuvor wieder in Saskia Ketz (Satz) und der Chemnitzer Werbeagentur cartell gefunden.
Foto: Bernd Weise

 

„carribean time“ in Berlin

Gerhard Klampäckels 1995/96 im Chemnitzer Atelier in der Reineckerstraße entstandene großformatige Mischtechnik „carribean time“ ist auf die Reise gegangen – mitten ins pulsierende Berlin: Neuer  Platz für das 200 mal 250 cm große Bild ist bei der jungen IT-Firma Imagine Easy Technology Solutions  im Kreuzberger Kiez. Hier setzt das farbstarke Stück Kunst einen schönen Akzent im Beratungsraum – kreative Entspannungspause für Kopf und Augen.

Danke an Till für seine wunderbare Idee, diesen tollen öffentlichen Raum für das Bild anzubieten, danke an die Chemnitzer Umzugsfirma Fitz für den sorgfältigen Kunst-Transport, danke an Till und Nils für den perfekten und auch ein wenig abenteuerlichen Transport des großen Bildes durch das glücklicher weise hohe Treppenhaus hinauf ins Büro!

„carribean time“ angekommen und nun fast schon über den Dächern von Berlin – Gerhard Klampäckel würde das freuen!

Foto: Till Klampäckel

Ansicht einer Stadt

Ein Blick in die ostdeutsche Vergangenheit einer Großstadt verbindet sich mit der Kaltnadelradierung „Frankfurt (Oder)/ Oderturm“ von Gerhard Klampäckel. Aktuell ist die 1974 entstandenen Arbeit in einem Kunstkalender zu sehen, für 2014 herausgegeben vom Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen, Referat Kunstverwaltung.
Das Frankfurt-Blatt gehört zu einer Serie von Klampäckel, die Ansichten der damaligen Bezirksstädte einschließlich Berlin vorstellt. Im Kalender 2014 des Bundesamtes findet sich das Blatt im Monat Oktober.
Foto: Kunstdepot BADV