Walk On The Wild Side – die Citycard 2014

Mit unserer nun schon 13. Kunst-Citycard wünschen wir ein gutes, friedliches und glückliches neues Jahr 2014: “Kopf und Hand” (Graphit auf Papier) gehört zu den in den 1970er Jahren entstandenen Arbeiten, die Gerhard Klampäckel besonders am Herzen gelegen haben. Fotografiert für uns hat das 42 x 59 cm große Blatt ein guter Freund – der engagierte Galerist Bernd Weise, in dessen schöner, mitten in Chemnitz gelegener Galerie – Weise Galerie und Kunsthandel, Innere Klosterstraße 1 – die Zeichnung auch in der Ausstellung zum Jahreswechsel 2013/14 zu sehen ist. Ebenfalls freundschaftlich verbundene Partner für die Herstellung einschließlich Druck und Verteilung der Citycard haben wir wie in den Jahren zuvor wieder in Saskia Ketz (Satz) und der Chemnitzer Werbeagentur cartell gefunden, und unser (auch) für 2014 als Anregung zu verstehendes Motto “Walk On The Wild Side” in einem Song des großartigen Musikers Lou Reed (1942-2013).

Foto: Bernd Weise

Atelierfoto – die CityCard 2013

Ein gutes, friedliches und glückliches neues Jahr wünschen wir mit der neuen Citycard! Für 2013 haben wir uns für ein Foto entschieden: Entstanden im Atelier, zeigt es Ausschnitte verschiedener Arbeiten von Gerhard Klampäckel. Anregendes Leitmotiv im neuen Jahr, vermerkt wie gewohnt auf der Rückseite der CC, ist das Streben nach Glück: „The Pursuit of Happiness.“ Und was es zum Beispiel auch mit dem Glück in naher und ferner Zukunft als auch in der Erinnerung manchmal doch auf sich hat, darüber haben wir in dem Gedicht „In einem Januar“ von Rolf Haufs die wie wir finden sehr schöne und wahre Zeile gelesen und veröffentlicht: „Vielleicht dass es ganz anders war.“

Foto: Till Klampäckel

„Tanzender Baum“ zum neuen Jahr

Ein friedliches und glückliches 2012 wünschen wir mit unserer neuen CityCard – es ist die elfte CC mit einer Arbeit von Gerhard Klampäckel. Diesmal haben wir „Tanzender Baum“ ausgewählt, eine 1997 entstandene, ca. 200 x 250 m große Mischtechnik/Collage auf Leinwand.

Das hoffnungsvoll-optimistische Motto für das neue Jahr haben wir bei dem unvergessenen Steve Jobs (1955-2011) gefunden: “Man muss das finden, was man liebt.” In diesem Sinne euch allen ein wunderbares 2012!

Foto: Saskia Ketz

Bilder einer Großstadt – „Punkmädchen“ in der Neuen Sächsischen Galerie

Die 1985 entstanden Malerei „Punkmädchen“ von Gerhard Klampäckel ist in der neuen Ausstellung „Bilder einer Großstadt“ der Neuen Sächsischen Galerie zu sehen. Gezeigt wird Malerei, Grafik und Fotografie aus der eigenen Sammlung der Galerie ab August bis Ende Oktober 2011. „Bilder einer Großstadt – „Punkmädchen“ in der Neuen Sächsischen Galerie“ weiterlesen

Aktion an der „Windrose“: AKWs in allen Himmelsrichtungen

Mit der Aktion „AKWs in allen Himmelsrichtungen“ fand am 18. April eine weitere Anti-Atom-Mahnwache in Chemnitz statt – Treffpunkt war diesmal an der „Windrose“ von Gerhard Klampäckel im Chemnitzer Rosenhof: Auf dem Bodenmosaik wurde gezeigt, wie nahe deutsche und tschechische Atomkraftwerke bei Chemnitz liegen. Termin der nächsten Mahnwache ist nach Information der Chemnitzer Grünen am 20. Juni. Foto: Volkmar Zschocke

Der wundersame Vogel

Der wundersame Vogel
Mit grünlichem Maul,

Daraus Haarbüschel geil.

Mit schräg gelagertem Leib

Fliegt er hoch hinauf

Fliegt er hoch hinaus

Und fliegt so umher

Und sucht so sein Weib.

Die Brust eingelagert

In schilfriger Galle. So.

Hoch umweht von den Lüften

Sein schläfriges Haupt

In der Nähe von Gütersloh.

Geballte Beinkraft

Zerflattert im Flug so,

Während Schwanzfedern

wie edel –
Stutzer – Zug um Zug so.

Ich esse so gern

Ich esse so gern.

Mal tief und mal hoch

Ertönt so sein song.

Wenn er fliegt

Und so fliegt

Und fliegt so davon. (undatiert)

Träge schwingt dein Leib

Träge schwingt dein Leib
von rundem Feuer

quer zum Bogen

meines Blicks

und löst dort Schleier

aus des Gorizontes Weite.

Was geschieht, wenn

Sich die Diele hebt

Und windet Bänder

Zum Vergnügen

Und bläht des Beines Dicke

Auf zum farbigen Gebilde

Und formt des Lichtes Menge

Unter Tränen fort

Zum Blütenstrauß?

Was geschieht, wenn

Sich die Spur der Schritte

Wiederfindet unter Farnenlaub? (undatiert)

Nun, wenngleich

Nun, wenngleich
alles auch erregt war

Traf mich das

Vergehen der anderen

Kaum.

Zur Seite trat ich

Voll Überschwang

Und fast nicht

konnt ichs erwarten.

Gern hätt ich gegeben

dies und jenes zurück –

Mir folgte die Scham

Auf den Fuß –

Nun ist es Morgen

Und nichts verfügt

über mich.

Geh einen Schritt

Zur Seite

Du wirst es sehen können. (1970)

So mags denn sein.

So mags denn sein.
Und einen Tritt von mir

noch obendrein, dem

Was nicht in Keuschheit

sich will lieben.

Was nicht sagen kann:

Seis fahl, so nährt es doch.

Was nicht der Schwankung

Und dem puren Zweifel

einen tiefen Sinn verleiht.

Solls denn im Unbehagen

(und im Jammer)

dahinvergehn, uneingereiht. (1970)