1991-1999

1991
Personalausstellung mit Malerei, Grafik und Plastik in den Räumen der Commerzbank-Filiale Chemnitz (damals die erste Ausstellung dieser Art nach der Wende in Chemnitz)

1994
Beteiligung an der Ausstellung “Kunst aus Sachsen” im Dresdner Schloß

1996
Personalausstellung in der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen, Chemnitz, Plauen, Zwickau  in der Reihe „Kunst in der Kammer“ in Chemnitz

1998
Beteiligung an der Ausstellung der Academia Polonia Artrium München in Katowice (Polen) –  eine der hier ausgestellten drei Arbeiten gehört wie mit Gerhard Klampäckel zu Lebzeiten vereinbart) seit Beendigung der vielbeachteten Exposition zum Besitz des Museums

1999
Beteiligung an der Ausstellung “Aufbruch und Fall der Moderne” in Weimar

1999
Gerhard Klampäckel wäre 80 Jahre geworden – wurde von der Frau des Künstlers gemeinsam mit dem Chemnitzer Künstlerbund und Herrn Dr. Werner Ballarin, Direktor der Neuen Sächsischen Galerie, Chemnitz, die von Gerhard Klampäckel bereits geplante große Ausstellung mit neuen Arbeiten im Foyer des Chemnitzer Schauspielhauses vorbereitet und erfolgreich realisiert. Geplant ist (u.a.), in den folgenden Jahren gemeinsam von der Neuen Sächsischen Galerie und der Frau des Künstlers einen umfangreichen Katalog zum Werk von Gerhard Klampäckel herauszugeben. Derzeit wird eine Internetpräsentation zu Leben und Werk des Künstlers vorbereitet.

1980-1989

1980
Personalausstellung im Pablo-Neruda-Klub Karl-Marx-Stadt sowie Beteiligung an der Ausstellung in der Versöhnungskirche, Dresden

1981
Ausstellung zusammen mit Ralph Siebenborn in der Galerie “Am Domhof”, Zwickau

1981
Personalausstellung in der Galerie ARKADE Berlin (Ost)

1985
Personalausstellung in der Galerie oben, Karl-Marx-Stadt

1987
Personalausstellung in der Galerie Viktor Jankowski in Düsseldorf sowie Beteiligung an der Ausstellung “Kunst in christlicher Verantwortung”, Berlin (Ost), Galerie am Weidendammm sowie Beteiligung an einer Ausstellung bei Wort und Werk, Leipzig sowie Beteiligung an der Ausstellung in der Galerie Bismarckstr. 90, Düsseldorf/Sammlung J. Koller (Wuppertal)

1989
Personalausstellung in der Galerie Glasnost in Nürnberg

1961-1979

1961
Personalausstellung im Schloß Hinterglauchau

1971
Personalausstellung im Club Pigass in Zakopane

1972
Personalausstellung im Schauspielhaus/Foyer Karl-Marx-Stadt

1973
Beteiligung an der Ausstellung “Petite Confrontation Europeenne” in Den Haag – Galerie Edison + Amsterdam

1974
Personalausstellung im Pablo-Neruda-Klub Karl-Marx-Stadt sowie in der Galerie oben, Karl-Marx-Stadt

1977
Personalausstellung in der EP-Galerie J. Schweinebraden Berlin (Ost) sowie bei Wort und Werk, Leipzig

1979
Personalausstellung im Kulturhaus Meerane

1948

Erste Ausstellungsteilnahme (Mittelsächsische Ausstellung Mittweida)

Es folgen verschiedene Personalausstellungen in Karl-Marx-Stadt, Berlin, Leipzig, Zakopane, Dresden, Meerane; Glauchau, Chemnitz sowie die Beteiligung an nationalen Ausstellungen (z.B. regelmäßig auch an den Kunstausstellungen 1974/ 1979/ 1985 des Bezirkes Karl-Marx-Stadt) und internationalen Ausstellungen; jährliche Beteiligung an den Ausstellungen der Galerie des Staatlichen Kunsthandels “Schmidt-Rottluff”, Karl-Marx-Stadt sowie an Ausstellungen in der CSSR, in Polen sowie im Grafiker-Verein München

Bilder einer Großstadt – „Punkmädchen“ in der Neuen Sächsischen Galerie

Die 1985 entstanden Malerei „Punkmädchen“ von Gerhard Klampäckel ist in der neuen Ausstellung „Bilder einer Großstadt“ der Neuen Sächsischen Galerie zu sehen. Gezeigt wird Malerei, Grafik und Fotografie aus der eigenen Sammlung der Galerie ab August bis Ende Oktober 2011. “Bilder einer Großstadt – „Punkmädchen“ in der Neuen Sächsischen Galerie” weiterlesen

Aktion an der “Windrose”: AKWs in allen Himmelsrichtungen

Mit der Aktion „AKWs in allen Himmelsrichtungen“ fand am 18. April eine weitere Anti-Atom-Mahnwache in Chemnitz statt – Treffpunkt war diesmal an der “Windrose” von Gerhard Klampäckel im Chemnitzer Rosenhof: Auf dem Bodenmosaik wurde gezeigt, wie nahe deutsche und tschechische Atomkraftwerke bei Chemnitz liegen. Termin der nächsten Mahnwache ist nach Information der Chemnitzer Grünen am 20. Juni. Foto: Volkmar Zschocke

Der wundersame Vogel

Der wundersame Vogel
Mit grünlichem Maul,

Daraus Haarbüschel geil.

Mit schräg gelagertem Leib

Fliegt er hoch hinauf

Fliegt er hoch hinaus

Und fliegt so umher

Und sucht so sein Weib.

Die Brust eingelagert

In schilfriger Galle. So.

Hoch umweht von den Lüften

Sein schläfriges Haupt

In der Nähe von Gütersloh.

Geballte Beinkraft

Zerflattert im Flug so,

Während Schwanzfedern

wie edel –
Stutzer – Zug um Zug so.

Ich esse so gern

Ich esse so gern.

Mal tief und mal hoch

Ertönt so sein song.

Wenn er fliegt

Und so fliegt

Und fliegt so davon. (undatiert)

Träge schwingt dein Leib

Träge schwingt dein Leib
von rundem Feuer

quer zum Bogen

meines Blicks

und löst dort Schleier

aus des Gorizontes Weite.

Was geschieht, wenn

Sich die Diele hebt

Und windet Bänder

Zum Vergnügen

Und bläht des Beines Dicke

Auf zum farbigen Gebilde

Und formt des Lichtes Menge

Unter Tränen fort

Zum Blütenstrauß?

Was geschieht, wenn

Sich die Spur der Schritte

Wiederfindet unter Farnenlaub? (undatiert)

Nun, wenngleich

Nun, wenngleich
alles auch erregt war

Traf mich das

Vergehen der anderen

Kaum.

Zur Seite trat ich

Voll Überschwang

Und fast nicht

konnt ichs erwarten.

Gern hätt ich gegeben

dies und jenes zurück –

Mir folgte die Scham

Auf den Fuß –

Nun ist es Morgen

Und nichts verfügt

über mich.

Geh einen Schritt

Zur Seite

Du wirst es sehen können. (1970)